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Weiterentwicklung der gesetzlichen
Pflegeversicherung – Zweisäulenstrategie als erster
Schritt zu größerer Nachhaltigkeit?
bearbeitet von Ines Läufer, Christine Arentz (geb. Wolfgramm)
und Steffen J. Roth
Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht eine
Ergänzung der umlagefinanzierten Pflegeversicherung durch
eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung vor. Im Projekt sollen
Ansätze für eine tragfähige Umsetzung dieser
Zwei-Säulen-Strategie erarbeitet werden. Ferner wird
analysiert, ob diese zusätzliche kapitalgedeckte Vorsorge
als erster Reformschritt in Richtung des am Otto-Wolff-Institut
für Wirtschaftsordnung 2004 entwickelten, vollständig
kapitalgedeckten Modells der Pflegevorsorge gelten kann. Schließlich
soll überprüft werden, ob und inwiefern die geplante
Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs in Richtung
einer umfassenderen, teilhabebezogenen Interpretation der
Pflegebedürftigkeit mit der eigentlichen Zielsetzung
der Absicherung gegen unerwartete Wechselfälle des Lebens
vereinbar ist. Sollte die Erweiterung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs
an Finanzierungsgrenzen stoßen, würde sich auch
die schon heute bestehende Teilkaskoproblematik verschärfen.
Zu diesem Forschungprojekt sind folgende Veröffentlichungen
erschienen:
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