Univertität zu Köln
 
 
 
 
Paradigmenunsicherheit über die Rolle von Geldmengenaggregaten und der Outputlücke in der Geldpolitik

bearbeitet von Jens R. Clausen und Carsten-Patrick Meier

 

Im Themenbereich Geldpolitik hat die Thyssen Stiftung das Projekt Paradigmenunsicherheit über die Rolle von Geldmengenaggregaten und der Outputlücke in der Geldpolitik gefördert.

Als Indikatoren für geldpolitische Entscheidungen bieten sich die Geldmenge sowie die Outputlücke an. Das Ziel dieses Projektes ist es zu untersuchen, inwiefern sie sich für den geldpolitischen Entscheidungsprozess eignen – gerade in Zeiten großer technologischer Veränderungen. Die im Rahmen des Projektes angestellten empirischen Untersuchungen ergeben für Deutschland, dass die Berechnung der Outputlücke mit großen Unsicherheiten verbunden ist und daher besonders in Zeiten, in denen neue Technologien den Wachstumspfad des Produktionspotentials beeinflussen, nur mit Vorsicht als Indikator zu benutzen ist. Die Überlegungen zur Rolle der Geldmenge kommen für den Euro-Raum zu dem Schluss, dass bei Berücksichtigung der Entwicklung der Aktienmärkte eine langfristig stabile Geldnachfrage zu finden ist. Diesem Ergebnis zufolge macht es Sinn, der Entwicklung der Geldmenge gerade in Zeiten großer technologischer Veränderungen und den damit verbundenen Bewegungen auf den Aktienmärkten eine große Aufmerksamkeit zu schenken.

Zu diesem Forschungsprojekt sind folgende Publikationen erschienen: